29.08-02.09: Andere Projekte…

Am Montag holten uns Luis und Estuardo von der Baustelle ab, um eine naheliegende bereits fertiggestellte Schule zu besuchen und um dort einen neuen Zaun zu planen, der die fuer Gartenprojekte reservierte Zone eingrenzen soll. Dabei durften wir die fertiggestellte Schule besichtigen und wurden natuerlich wieder herzlichst begruesst. Wir staunten nicht schlecht als wir den perfekt fuer ein Fussballspiel geeigneten Schulhof sahen und die Kinder uns stolz ihre eigens angebauten Nutzpflanzen, unter anderem Radieschen, praesentierten.

Danach fuhren wir zu einer anderen Schule, die wunderschoen in den Bergen liegt. Die Schule wurde Stueck fuer Stueck an die wachsende Schuelerzahl, die mittlerweile weit ueber 300 betraegt und den damit benoetigten Platz angepasst. Wir erfuhren, dass am Freitag eine „Zementfiesta“ stattfinden sollte, zu der wir natuerlich prompt eingeladen wurden.

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Den Rest der Woche verbrachten wir mit muehevoller Weiterfuehrung der Arbeit der vergangenen Woche. Der zunehmende Regen, vor Allem am Nachmittag, erschwerte die Arbeit, sodass wir an manchen Tagen fuer zwei Stunden nur dem auf die Wellblechhuette prasselnden Regen zuschauen konnten. Die trotz des Regens enstandenden Fruechte unserer Arbeit seht Ihr auf dem Foto:

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Am Freitag war es endlich soweit wir fuhren nach El Mirador. Wir sahen mit Verwundern, dass 50 Vaeter zu den Arbeitern gestossen waren und alle voller Tatendrang auf den Beginn der Fiesta warteten. wir begannen also mit der Arbeit, nachdem schnell noch alle in Arbeitsgruppen eingeteilt wurden. Wir wurden mit dem Verteilen des frischen Betons beauftragt. Ergo 5 Stunden stochern, schieben und schmutzig werden. Kurz vor Ende fing es stark an zu regnen, was uns mehr ausmachte als den unbeeindruckt weiterarbeitenden Guatemalteken. Nachdem der letzte Sack Zement leer war und die staendigruehrende Maschine zum Stillstand kam, war eine neue Etage, zumindest der Boden, entstanden. Danach wurden wir noch von den munteren Gesellen zu einem netten Essen eingeladen. Unter diesen hatte sich einer hervorgetan. Der immer lachende Santiago, der obendrein Chef des Komitees war. Sein Lachen, und einfach seine gesamte Art brachten ihm dann auch noch, den von uns erfundenen Spitznamen „El Pirato“ ein.

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