25.08-28.08: Abschied von Lukas und Zementieren 2.0

Am Freitag bastelten wir wie geplant mit den Kindern Karten und wurden wieder Teil einer riesen Sause: Lukas wurde mit vielen Geschenken, Emotionen, Liedern der Kinder und vielen Umarmungen verabschiedet. Die Lehrerinnen luden uns danach zum gemeinsamen Essen in ein chinesisches Restaurant ein.DSCN6435

Der Samstag war ein bedeutender Tag in Coxom: Lukas finaler Abschied im Dorf und der 9. Geburtstag eines Sohnes der Gastfamilie. Zur Feier des Tages sind wird dazu mit der ganzen Familie zu einem guatemaltekischen Abenteuerspielplatz gefahren, haben dort eine riesige Torte verzehrt, Fussball gespielt und diverse Schaukeln und Spielgeraete ausprobiert, gegrillt und zu Fuss die Umgebung erkundet und 2 „Berge“ erklommen. Erschoepft, aber gluecklich sind wir dann alle gemeinsam in einem grossen Laster wieder nach Hause gefahren. DSCN6499

Nach Lukas herzlichem Abschied von der Familie  wurden wir von  Estuardo abgeholt und besuchten mit ihm und Luis  ein gemuetliches Restaurant in Panachajel und genossen den letzten Abend von Lukas; Luis lud uns grosszuegigerweise zu sich ein.  Am Fruehstueckstisch wurden noch einige unterhaltsame Geschichten auch von vergangenen Projekten erzaehlt und danach brachten wir Lukas gemeinsam mit Lukas zur Busstation und verabschiedeten uns dort.

Auf der Baustelle arbeiteten wir weiter an den Saeulen und perfektionierten unsere Technik beim Verdrahten. Ausserdem hat sich mittlerweile eine sehr gute Arbeitsteilung bewaehrt und alle verfuegbaren Haende werden optimal eingesetzt. DSCN6407DSCN6427DSCN6464

20.08-24.08: Die Zerstoerung hat ein Ende

Nach einem eher ruhigen Wochenende, an dem wir gemeinsam im Atitlansee in Panajachel schwimmen waren, am Sonntag mit der ganzen Familie den Gottestdienst besucht und fuer sie Lasagne gekocht haben, durften wir nun das erste Mal beim Zementieren helfen!

Zuerst mussten dazu Stahlstreben zurechtgesaegt und mit Draht zusammen gebunden werden, welche dann anschliessend in die Zwischenraeume, die wir zuvor in die Mauern geschlagen haben, als Stabilisierung eingefuegt wurden. Teilweise wurde dann sogar schon der erste Zement eingegossen und so die ersten Saeulen, die die zweite Etage tragen werden, befestigt.

Desweiteren haben wir Steine hergestellt, um die Stahlgitter, die fuer die Saeulen gebraucht werden, noch mehr zu stabilisieren und noch 2 weitere Holzboecke. Natuerlich musste vorher noch der angesammelte Schutt auf einen LKW geladen und weggeschafft werden.

Es ist sehr schoen nun endlich etwas aufzubauen und Konkretes fuer die Schule zu schaffen, statt nur Dinge zu zerstoeren und kaputt zu schlagen. Das motiviert die ganze Truppe und macht richtig gute Laune.

Morgen wollen wir dann mit den Kindern in der Schule einige Postkarten basteln und am Wochenende ist es fuer Lukas dann leider auch schon Zeit zu gehen; d.h. die Baustelle laeuft bereits einen ganzen Monat.

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Vincent schafft Platz fuer neue Saeulen

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Kathrin in Aktion

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S4520024 Aufraeumaktionen

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Ein Sturm zieht auf!

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Stahlstreben in der Mauer

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Stand der Baustelle am 24.August

Fotos von der Feier

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Die Feier am Donnerstag

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Die symbolische erste Spatenstich, der hier ein Stein fuer das Fundament ist, wird von einem Jungen der Schule ausgeloest

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Lukas haelt eine flammende Rede und bedankt sich fuer die Herzlichekit des Dorfes

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Zwischendurch gibt es auch lustige Spiele, hier mit Estuardo, dem Sohn des Architekten

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Gruppenfoto mit Kindern dere Schule

15.08 – 19.08: Kathrin und Vincent sind da!

In den ersten beiden Tage der Woche hiess es wieder – fuer den neuen Grundriss nicht erforderliche – Mauern einzureissen. Eine ziemlich muehselige Arbeit.

Ausserdem besuchte die Schule am Dienstag eine christlich, amerikanische Jugendgruppe, die ein Animationsprogramm vorbereitet hatten und einige Geschenke verteilten.

Mittwoch kamen schliesslich Vincent und Kathrin, die von der Reise ein wenig erschoepft waren, im Dorf an. Daraufhin assen wir gemeinsam und die Neuankoemmlinge wurden herzlich von der Familie begruesst. Beide Seiten waren wissbegierig, was die jeweils andere ueber das Leben, ueber die Familie und ihre Leben in ihrem Land berichten wuerde. ausserdem wurde den Beiden ein ganz besonderes neues Mitglied der Familie vorgestellt, die winzige aber suesse Katze, Wis. Einige Mitbringsel fanden besonderen Anklang ein Koelnpuzzle und die darauf abgebildete koelner Skyline, inklusive Dom und ein Bild Kathrins samt ihrer Familie.

Donnerstags begaben wir uns nichtsahnend zur Schule, wo die Schueler/innen und Lehrerinnen bereits den Hof zu einem Festzelt umgestaltet hatten. Uns liefen sofort neugierige Schueler entgegen, die natuerlich alle persoenlich begrusst werden wollten. Wir waren von soviel Herzlichkeit leicht perplex. Irgendwie schafften wir es schlussendlich Platz zunehmen, natuerlich auf den Ehrenplaetzen zuseitens Luis und Estuardos, den Dorfchefs und den Lehrerinnen. Die Kinder fuehrten lokale Taenze auf und die musikalischen unter ihnen stimmten Lieder an. Die diversen Hymnen Guatemalas und die der Region durften auch nicht fehlen. Das alles natuerlich unter viel Zuruf und Applaus der Zuschauenden. Die Stimmung erreichte allerdings ihren Hoehepunkt, als wir diverse Geschicklichkeitsspiele, wie Reise nach Jerusalem, spielten. Von dem ganzen Trubel ziemlich erschoepft verabschiedeten wir uns vor den vor Energie brodeldenden Kindern. Wir assen gemiensam mit Estuardo, Luis und allen anderen, die viele Weisheiten und Geschichten teilten und mit denen viel gelacht wurde. Schlussendlich begannen wir gegen Mittag zu arbeiten. Wir hoben Fundamente aus und unsere Haende protzten am Abend vor Schwielen und Blasen. Aber mehr im naechsten Blog. Am Samstag soll uebrigens Panajachel besucht und eine Runde Fussball gespielt werden, an der, wie es scheint, das ganze Dorf teilnimmt.

Fotos folgen innerhalb der naechsten Tage.