¡Hola! – Neue Freiwillige auf der Baustelle

¡Hola!

Ich bin Joanna, eine der Freiwilligen im diesjährigen Schulbauprojekt. Seit über einer Woche bin ich jetzt hier und es gefällt mir ausgesprochen gut. Als ich angekommen bin, wurde ich total herzlich von der Gastfamilie empfangen und hatte kaum Zeit, meine Sachen in unserem Zimmer abzulegen und mich ein wenig einzurichten, da wurde ich auch schon von Jonny (Jonathan) und Anchel, den zwei kleinsten Kindern der Familie, regelrecht überfallen und sollte Fußball mit ihnen spielen. Natürlich gerne! Ein bisschen die Gegend erkunden konnte ich auch noch mit ihnen. Was jedoch das Beste an meinem ersten Abend war, war die Chance mit der Familie zusammen vor ihrem offenen Feuerherd zu sitzen, sich aufzuwärmen, Café zu trinken und sich ein wenig beim Abendessen zu unterhalten.

Allerdings bin ich recht zeitig ins Bett, da für mich am nächsten Tag schon die Baustelle auf dem Plan stand! Dieses Jahr ist die Baustelle wieder am gleichen Ort wie letztes Jahr. Die bereits bestehende Schule soll einen zweistöckigen Anbau und einen Sportplatz bekommen. Für den Sportplatz braucht es natürlich eine ebene Fläche. Für meinen ersten Tag hieß es also: Ganz viel Erde schaufeln, mit der Schubkarre an einen anderen Ort karren, ausleeren und wieder zurück, von vorne. Um 10:00 Uhr gab es dann meine allererste und heiß ersehnte Coca-Cola-Pause mit den anderen Bauarbeitern. Da stellte sich dann ein kleines Problem heraus: Nur 2 der 4 Arbeiter sprachen Spanisch. Die Anderen nur die von hier in Chuacorral gängige Maya-Sprache Kaqchikel. Aber das genüssliche Lächeln, das man nach dem ersten Schluck kalter Cola austauschte, reichte auch erstmal als Kommunikation aus. Den ganzen Tag also Erde von einem Ort zum anderen transportieren. Das Erfolgsgefühl am Ende des Tages, als wir tatsächlich fertig waren, war ungeheuerlich. Für diesen Montagabend stand natürlich kochen auf dem Plan. Da ich im Endeffekt viel zu viel hatte, habe ich erst die beiden kleinen Jungs zum Essen eingeladen, im Endeffekt aber die ganze Familie. Alle haben sich gefreut, vor allem ich, da ich von den köstlichen Tortillas, die de Familie täglich frisch macht, ebenfalls welche bekommen habe.

 

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  1. Tag auf der Baustelle – Dienstag

Betonmischen steht an! Natürlich per Hand, weil es kein Betonmischer gibt. Das hat mich sehr beeindruckt. Aber, wie der Baustellenleiter gerne zu pflegen sagt:

¡Todo es posible!

Bereits nach dem zweiten Tag ist es total spannend, wie viel schon passiert ist. Die Hälfte des Fundaments des Gebäudes ist gegossen!

Am Nachmittag ist für mich Duschen angesagt. Ich lehne die Tür, wie die letzten Tage, als ich aus dem Zimmer gegangen bin an. Als ich dann vom Duschen zurückkomme, ist die Tür auf einmal zu. Der Schlüssel steckt natürlich von innen. Ich suche hilflos, nur im Handtuch, die Familie, um sie um Hilfe zu bitten. Schlussendlich wird der kleinste, Jonny, von seinem Vater grußlos durch eines der kleinen Fenster geschoben. Gott sei Dank hat er durchgepasst, da die Familie keinen Ersatzschlüssel besitzt. Mein erstes Abenteuer!

Mittwoch verbringen wir damit, das Fundament fertig zu gießen

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Und ich wasche zum ersten Mal, sehr anstrengend. Und man muss hoffen, dass der Nachmittagsregen ausbleibt, damit die nassen Kleider in Ruhe trocken können.

Am Donnerstag fängt dann die Arbeit mit den Steinen an. Ich darf den ganzen Tag Betonklötze mit einer Machete zurecht formen. Während auf der anderen Seite der Baustelle die Grundmauer angefangen wird.

Mittags entlocken mir die Jungs wieder das Versprechen, abends für sie mitzukochen. Ich bin überrascht, wie gut es ihnen anscheinend schmeckt, da ich erst jetzt, seitdem ich hier bin, wirklich koche. Aber es hat tatsächlich gar nicht so schlecht geschmeckt!

Freitag verbringe ich nur den Vormittag auf der Baustelle, um Mittags nach Antigua zu fahren, da eine Tour des Vulkans Acatenango anstand. Ein unglaubliches Erlebnis, den gegenüberliegenden, aktiven Vulkan Fuego ausbrechen zu sehen!

Und schon war meine erste Woche im Projekt um! Es ging total schnell, hat auch Spaß gemacht. Vor allem ist es spannend zu sehen, wie sich die Baustelle von Tag zu Tag verändert!

 

Montag 9.9.2019

Nach einer Woche Alleinsein im Projekt, bekomme ich Gesellschaft! Teresa und Jule kommen für die nächste Woche, bevor sie danach ihre FSJs in verschiedenen Schulen als Lehrerinnen beginnen. Da Jule sich über das Wochenende eine Mandelentzündung eingefangen hat, gehe ich mit Teresa am nächsten Tag alleine auf die Baustelle. Es heißt mal wieder Blocks formatieren, allerdings geht es zu zweit deutlich schneller! Fast 60 von 110 Steinen sind am Ende des Tages geschafft! Beenden werden wir diese Aufgabe allerdings erst Mittwoch. Mit einer Machete auf Betonblocks einzuschlagen braucht eben seine Zeit. So sieht es allerdings mittlerweile auf der anderen Seite der Baustelle aus:

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Man kann auf jeden Fall sagen, dass man sich gut eingelebt habt. Auch die stürmische Begrüßung von Jonny und Anchel nachdem ich das Wochenende über weg war und auch das Ausfragen sowohl der Familie als auch der Bauarbeiter über meine Vulkantour war herzerwärmend.

Time to say goodbye

Die letzte Woche verging wie im Fluge! Montags sind wir morgen früh gleich in Antigua los Richtung Chuacorral, damit wir wenigstens Mittags noch auf der Baustelle Hand mit anpacken konnten. Wie die Woche zuvor stand eigentlich nur Boden abtragen und verdichten auf dem Plan! Abends kam dann Guadalupe, die älteste Tochter der Familie vorbei und wir haben zusammen Limonenkuchen gebacken.

Bambus-Aufbereitungsanlage

Dienstag stand dann ein kleines Highlight bei uns an – nämlich ging es morgens früh gleich los nach Sololá, um bei Estuardo vorbeizuschauen und uns erklären zu lassen wie der Bambus aufbereitet wird bevor er von ihnen dann weiter zu den Baustellen gebracht wird.

Da Luis nicht anwesend war, übernahm Estuardo die Erklärungen und die kleine Führung. Zuerst werden die Bambusstangen nämlich gereinigt und alle Äste sowie Unebenheiten werden entfernt. Im Anschluss wird der Bambus dann mit Hilfe einer Eisenstange „geöffnet“, da der Bambus eigentlich hohl ist, mit Ausnahme einiger Stellen wo dieser dann ganz verschlossen ist. Diese Öffnungen sind notwendig für den nächsten Schritt, wo der Bambus dann für 3 Tage in ein saures Bad (natürliche Herkunft) eingelegt wird, um die Insekten abzutöten. Im Anschluss werden die Stangen aus dem Tank gezogen, auslaufen gelassen sowie getrocknet, bevor die dann zur Seite gelegt werden bis diese zur Baustelle gebracht werden.

Im Anschluss an die Erklärungen durften wir dann Walter, dem Sohn von Christobalt eine Hand mit anpacken und den restlichen Morgen sowie Nachmittags mit arbeiten. Zur Mittagspause ging es dann richtig leckeres Hühnchen essen, auch richtig billig (da ich vergessen hatte den Geldbeutel wieder aufzufüllen 😛 ). So war der Dienstag dann eine schöne Abwechslung zum Boden stampfen 🙂 Und auch sehr interessant um einmal diese ganze Herstellung mit erleben zu dürfen. Nach einem kleinen Bierchen bei Estuardo im Haus mit weiteren Gesprächen ging es dann auch gegen 4 Uhr Nachmittags zurück nach Chuacorral. Abends lies ich die Drohne dann bei der Familie starten, um einmal das Haus von oben abfotografieren zu können.

Baskonseilus zum dritten Mal

Gefühlt schon irgendwie wie eine Tradition ging es Mittwochs zum dritten Mal nach Baskonseilus (wie wir dann rausgefunden haben wird das Dorf eigentlich mit V (Vaskonseilus) geschrieben wird). Durch diesen dritten Besuch haben wir auch mehr oder weniger alles gesehen auf der Baustelle. Da wir diesmal alleine dahingefahren sind, waren wir auch endlich mal halbwegs rechtzeitig, gegen 09:00 Uhr auf der Baustelle und durften den ganzen Tag dann aktiv mithelfen – nämlich die Wände einziehen. Richtig interessant einmal zu sehen wie hier die Wände, bestehend aus Lehm und den gleichen Baumsträucher, Pinas, welche auch bei der Eröffnung der Schule ausgelegt wurden, gebaut werden. Zum Glück hatten wir Donnerstags in Sololá richtige Handschuhe gekauft, da das ganze doch eine klebrige Angelegenheit wurde. 😀

An diesem Tag gab es aber auch ein nicht so schönes Erlebnis, plötzlich war sehr viel Aufregung in der Schule und ein Mädchen wurde weinend aus dem Klassenzimmer gebracht. Uns wurde dann gesagt, dass ihr Vater im Laufe des Morgens gestorben sei. Sobald das Mädchen dann die Schule verlassen hatte ging aber der allgemeine Schulbetrieb, für uns aus Aussenstehende normal weiter.

Die beiden Brüder auf der Baustelle waren aber die drei male super lieb mit uns, und haben und aktiv in die Gespräche mit eingebunden – und hatten vor allem viel Geduld mit uns beim Wändehochziehen, da wir dann doch wesentlich langsamer, trotzdem nicht so sauber bzw gerade arbeiten konnten wie sie. Uns dann Abends nach der Arbeit zu verabschieden war dann doch traurig.. Aber ist nicht der letzte Abschied hier in Guatemala leider.

Die letzten beiden Tagen Baustelle

Donnerstags und Freitags waren wir dann endlich wieder auf „unserer“ Baustelle 😀 zwar nicht so interessant und spannend wie die zwei Tage zuvor, trotzdem war es schön morgens keine halbe Weltreise unternehmen zu müssen und nochmals Zeit bei uns im Dorf verbringen zu können. Weiter stand für Donnerstagabend dann ein gemeinsames Essen mit der Familie an. Da wir irgendwie nicht so genau wussten wie was wo, sind wir nach dem Arbeiten mal los und haben einfach ein wenig eingekauft. Wir sind dann Abends noch gleich ein wenig die verschiedene Ecken in Chuacorral erforschen gewesen, da uns langsam die Zeit verlief. Auch sind wir dann in San Fransisco noch in eine Messe reingeplatzt, bzw. wurden eingeladen in die Kirche zu kommen und haben die letzten 15 Minuten miterlebt. Der Priester hat uns dann auch am Ende nochmals herzlich willkommen geheißen.

Schlussendlich war es dann Abends alles bisschen Improvisation, es gab Papas Fritas, Reis mit einer leckeren Tomaten-Salsa, viele Tortillas (welche wir alle zusammen um den Herd gemacht hatten). Im großen Ganzen war dieser Abend richtig gemütlich, wir haben viel mit der Familie gequatscht und gelacht und es gab dann zum Schluss auch noch ein Gruppenbild mit fast der ganzen Familie. 🙂

Der letzte Tag auf der Baustelle verflog dann auch wie im Fluge, und die Pausen wurden auch ein wenig in die Länge gezogen, um noch ein wenig mehr reden zu können.

Irgendwann im Laufe des Morgens kam die Mutter dann vorbei uns sagte uns, dass Scott, der verletzte Hund totgebissen worden sei. Dadurch dass die Medikamente wohl anschlugen war der Hund auch wieder wesentlich fitter und lief dementsprechend wieder weiter weg vom Haus (war uns bereits aufgefallen, dass seit der Behandlung wir den Hund alt bei der Schule sahen, die ersten beiden Wochen war er nur beim Haus anzufinden). Er hatte sich wohl weiter weg von der Schule gewagt und ist wohl aufs Grundstück einer anderen Familie gelaufen. Da der Hund noch immer angeschlagen war aber hatte er nicht viel den anderen Hunden entgegenzusetzen und wurde daraufhin totgebissen. Aber das ist nunmal die Natur – und ehrlich gesagt vereinfacht der Tod von Scott die Situation der Familie, da der große Schäferhund, Bobby (welcher Scott die Wunde zugefügt hatte vor 2 Monaten) jetzt wohl nicht mehr angekettet sein wird und ein stärkerer Wachthund darstellt.

Ansonsten stand für Freitag nicht mehr viel auf dem Plan, ausser bereits langsam, aber sicher die Sachen zusammenzusuchen, um Samstag morgens rasch mit dem packen fertig zu werden. Wir filmten noch schnell paar Videos von Anjchen und Jimmy, wie sie Diabolo spielten, um die Videos später an Elias weiterzuschicken. Weiter verabschiedeten wir uns bereits von China, der Hündin, da wir nicht wussten ob die Samstag morgens beim Haus sei oder nicht.

Auf Besuch in Xela

Samstag morgen stand dann, nach 4 Wochen unser ganzes Zeug wieder sicher und clever zu verpacken auf dem Plan. Es ging, ehrlich gesagt, wesentlich besser und schneller voran als gedacht. Auch bekamen wir alles dann doch irgendwie so verpackt, dass unsere Rucksäcke sich noch schließen ließen – sowie vor allem tragen 😀

Nach dem Packen hieß es dann der Familie vielen lieben Dank zu sagen für diese 4 Wochen, wo wir bei ihnen leben durften und uns von ihnen zu verabschieden. Was ein wenig traurig war, war die Tatsache, dass ein großer Teil der Familie nicht zu Hause war, sodass wir nur von der Mutter, der Großmutter sowie zwei der Kinder Abschied nehmen konnten. Vor allem die beiden jüngsten, Jimmy und Anjchel waren nicht zu Hause, sodass wir uns nicht verabschieden konnten.

Von Chuacorral ging es dann mit ganzem Gepäck hoch nach San Fransisco, wo wir zum Glück ein Taxi erwischten, das uns bis nach Los Encuentros brachte! Im Anschluss ging es dann mit Chickenbusen nach Xela, wo wir nochmals 3 Tage verbringen wollen, um unter anderem Karla sowie bei Inepas vorbeizuschauen und Adios zu sagen! 🙂 Bei Karla sind wir auch gleich Mittags gegen 14:00 Uhr mit einem leckeren Mittagessen erwartet worden.

Ansonsten stand für Samstag noch bisschen Souvenir-Shopping auf dem Plan und die letzten Tage genießen! Dies unter anderem mit einem Besuch (Shopping ist anstrengend:D ) beim Café Luna auf eine heiße Schokolade (sowie ein Bierchen mit Quesedilas)

Sonntags ging es morgens los nach Parque Municipal Cerro El Baúl, einem kleinen Berg wo man eine super Aussicht über die ganze Stadt Xela hatte. Da der Weg am Parque Americano vorbeiführte, erlebten wir gleich noch eine Art Parade von Schulen aus Xela. Da wurden auch wieder sehr viele Böller angezündet, jede Gruppe machte Musik und war in Trachten gekleidet. Im großen Ganzen ein interessantes Fest. Nachdem wir dann dem Treiben eine halbe Stunde zugeschaut haben, sind wir dann schlussendlich losgelaufen zum Berg und zum Aussichtspunk. Nebenbei wurde da die Kamera auch nochmals ausgiebig genutzt, unter anderem musste wiederum ein Bild, Arm in Arm, wie letztes Jahr in Gambia gemacht werden :

Nach der Wanderung trafen wir uns noch mit Martines Maestra Ingrid auf ein Kaffe (wiederum Café Luna) und erzählten wie es uns die letzten Wochen erging.

Montags buchten wir dann unser Bus nach Guatemala-City für Dienstags, trafen uns in Inepas mit den Leuten, gingen Nachmittags nochmals kurz paar Souvenirs kaufen die wir vergessen hatten am Samstag zu kaufen, und abends stand dann Rucksack so packen, dass nichts zu Bruch gehen konnte, und dassen wir in Guatemala den Rucksack nicht mehr öffnen müssten. Weiter konnte ich endlich mein Geburtstagsgeschenk von Martine einlösen – zwar ging es zu einer Stunde Salsatanzen! 🙂 Hat super viel Spaß gemacht, mit sehr guten Anleitungen von Lehrer. Ansonsten ließen wir den Abend bei Karla ausklingen und haben noch bis nach halb 10 am Küchentisch geredet.

Guatemala-City

Eine Freundin von Karla brachte uns dann am kommenden Tag, Dienstags hoch zur Bushaltestelle, was toll war, da wir uns dort dann in Ruhe von Karls verabschieden konnten. Der Bus war ein „europäischer“ Reisebus, sodass das Gepäck auch sicher vorm Regen unten im Bus verstaut wurde. In Guatemala-City brachte Erick, ein anderer Freund von Karla uns dann von der Haltestelle zum Hotel, eine Empfehlung von Estuardo.

Estuardo kam dann auch kurz vor halb 4 am Hotel vorbei (er hatte eine Versammlung in der Hauptstadt) um uns die Stadt ein wenig zu zeigen. Hier fühlten wir uns dann auch gleich bisschen wie VIPs, als wir beim Palast nicht eingelassen wurden, da die Öffnungszeiten nur bis 16:00 Uhr sind. Estuardo rief dann schnell einem Freund von der Uni an, der wohl eine höhere Position im Palast belegt – kurzum wurden wir dann von ihm am Sicherheitspersonal vorbei eingelassen und bekamen einen privaten Guide an unsere Seite.

Nach der Führung und einem Besuch auf dem Markt ging es dann noch hoch auf ein Hochhaus etwas trinken… und somit war dann auch der letzte Abend vorbei und somit auch die Zeit in Guatemala!

Damit wäre dieser Blog jetzt auch erstmal vorbei! Aktuell befinden wir uns noch am Flughafen und warten auf den letzten Flug zurück nach Luxemburg. Die Zeit in Guatemala verflog einfach nur viel zu schnell… soviel gäbe es noch zu sehen, soviel Spanisch noch zu lernen, so nette und interessante Leute, die wir kennen gelernt haben.

Guatemala – wir werden dir nochmals ein Besuch abstatten! 🙂

Gilles & Martine

Tri & Travel

Vom pech „verfolgt“

Eigentlich wollte ich diese Woche ein wenig mehr auf Guatemala und die Probleme, die mir so aufgefallen sind eingehen – da eine eigentlich „langweilige“ Arbeitswoche auf der Baustelle anstand. Aber wie so oft kommt es nicht wie geplant.

Montag morgen war  Estuardo auf der Baustelle um die letzten Einzelheiten der neuen Baustelle zu besprechen und dort wurden wir dann gefragt ob wir nochmal Lust hätten auf die andere Baustelle nach Baskonseilus zu fahren. Da in Chuacorral für uns aktuell nur Boden abtragen, deplatzieren und wieder verdichten (die untere Hälfte soll später als Fussballfeld genutzt werden) ansteht, haben wir gleich eingewilligt.


So stand für uns dann nur Montag und Dienstag Boden abtragen auf dem Programm, zum Glück 😀 Auch scheint jetzt mit dem Beginn der neuen Baustelle auch 2 Coca-Pausen am Tag anzustehen, welche aber auch immer richtig gut ankommt!

Ansonsten ist Anfang der Woche nicht sonderlich viel Spannendes passiert auf der Baustelle, wir haben Montag Abends gebacken (Bananenbrot), welches wir an die Familie sowie die Arbeiter auf der Baustelle verteilt haben – kam auf jeden Fall in beiden Fällen sehr gut an 🙂

Martine ist mit einer kleinen Flohplage geplagt, sodass wir die Abende unter anderem auch noch mit „Kleidern ertränken“ verbracht haben.

Baskonseilus

Mittwochs sind wir dann nochmals morgens für 2 Stunden auf die Baustelle hoch, bevor gegen 10:30 Estuardo mit einer Veterinärin ankommen sollte, die sich um Scott, einer der Hunde der Familie kümmern sollte. Schlussendlich waren die beiden dann kurz vor 12 beim Haus, der Hund wurde an der Nackenwunde verpflegt, und dann brachte uns Estuardo zur anderen Baustelle!Nach einem raschen Mittagessen konnten wir den ganzen Nachmittag aber noch dort verbringen! Zum Glück hatten wir morgens beim Tschüss-Sagen „Hasta la manana“ gesagt – Christbalt erklärte uns dann nämlich, dass Donnerstags ein Feiertag in Sololá wäre, also Feiertag 😀

Und Mittags sind wir dann von Bixcil, der ältere Bruder von Jimmy (von Chuacorral) und der Sohn von Fransisco, dem Bauüberwacher von Luis aufs Mittagessen eingeladen worden.

Zur Fiesta nach Sololá

Bevor wir nach Sololá losfuhren, gibg es morgens noch kurz mit dem jüngsten der Familie auf eine kleine Wanderung runter ins Tal, zu einem kleinen Fluss und einem mini Wasserfall. Im Anschluss ging es dann wieder nach Los Encuentros uns von dort weiter mit einem Chickenbus.

In Sololá war an diesem Tag eine richtig große Fiesta, mit Umzügen, lauter Musik, gesperrten Straßen und guter Stimmung. Und in dieser Stimmung wir beide, wo wir uns dann im Zentrum im Park mit Bixcil getroffen haben. Dort wurde uns dann gesagt dass Franz mit der Familie auch eingeladen sind und als wir dann alle komplett waren ging es hoch zu der Familie.

Dort wurden wir gleich super lieb empfangen von dem Rest, bevor uns dann gesagt wurde wir sollten uns ansetzen. Hier unterscheidet sich das Ganze ein wenig von Europa.

Wir saßen zu 6 in einer Reihe, bekamen Cola zu trinken und Bixcil sowie Fransisco saßen uns gegenüber. Dann wurde uns Pulique de pollo mit Tamarins serviert, eine richtig leckere Hühnersuppe 😀 Der Rest der Familie aß dann aber in einem anderen Saal und ließ uns mit Bixcil und Fransisco alleine.

Wie gesagt, anders wie in Europa, aber das wird wohl hier so gehandhabt. Leider spielte das Wetter hier nicht mit, ansonsten hätte man vom Neubau im Hof einen sehr schönen Ausblick über Sololá gehabt.

Nach dem Essen, paar Fotos etc ging es dann aber auch bereits wieder nach Hause nach Chuacorral für uns beide 🙂

Antigua und Acatenango

Freitags morgens stand für uns keine Arbeit auf dem Plan, sondern von Chuacorral nach Antigua reisen mit Chickenbusen, da wir für Samstag eine Vulkanbesteigung mit Übernachtung gebucht hatten. Freitags war das Wetter bereits nicht so berauschend, aber man soll ja immer optimistisch bleiben… vor allem da man von oben aus vom Acatenango rüber auf den Zwillingsvulkan Volcán de Fuego blicken kann, einer der drei noch aktiven Vulkanen in Guatemala.

Vom Pech verfolgt…

Samstag morgen gegen 7:30 ging’s dann los. Ein Fahrer sammelte in ganzen 10 Personen in Antigua auf bevor es dann Richtung Vulkan ging. In einem kleinen Dorf bekamen wir noch einige Anweisungen, konnten uns dicke Winterjacken ausleihen, unser überflüssiges Gepäck dort liegen lassen (Spoileralert: Auch mit Winterjacke ist es sehr doof, die Regenjacke unten zu lassen)!

Und dann begann der gut 6 Stunden langer Anstieg. Unten war das Wetter noch ganz okay und die Sicht war bereits nach 2 Kilometern super schön!

Leider schlug das Wetter dann irgendwann rasch um als wir in den Wolken uns befanden und es richtig mit regnen begann! Kurzum, der Anstieg war verdammt kalt, man sah überhaupt nicht von der Landschaft und so machte das Ganze dann wenig Spaß. Zum Glück hörte es so gegen 13:30 auf mit dem starken Regen, zum richtigen Zeitpunkt, als wir nämlich die Pause einlegten, um unser Mittagessen (was jeder von uns unten bekam und mit hochbrachte) zu essen. Mit neuer Energie ging es dann weiter, um gegen 16:00 Uhr und nach 1600 Höhenmeter auf circa 3600m anzukommen im Camp Base.

Hier brannte zum Glück bereits das Lagerfeuer (überdacht), und nachdem wir nur kurz ein Blick in unser Zelt geworfen haben, haben wir die nasse Kleidung beim Lagerfeuer ausgebreitet und uns aufgetaut. Bis auf Abendessen, am Lagerfeuer sitzen und quatschen stand sonst nicht mehr viel auf dem Plan. Gegen früher Abend klärte es ganz wenig auf, sodass man einen Blick auf die Dampf-/Gaswolke werfen konnte vom anderen Vulkan. Die Geräusche alleine waren bereits unbeschreiblich!

Uns wurde dann mitgeteilt, dass wenn das Wetter besser, dh die Wolken sich verziehen würden, wir morgen früh um 3:40 wachgemacht werden würden, um die letzten 300 Höhenmeter zu bewältigen und dann den Sonnenaufgang sowie den Zwillingsvulkan zu betrachten. Also hieß es auch früh in die Zelte, um genau zu sein um 20:00 Uhr 😉

Als ich dann am Sonntag gegen 5:30 wach wurde, war sofort klar – das Wetter wurde leider nicht besser! Wie bereits in Tikal spielte uns die Natur wieder einen Strich durch die Rechnung – der ganze Aufstieg so gesehen für die Katze, dementsprechend ist die Enttäuschung auch groß gewesen an diesem Morgen! Und ja, die Aussicht beim Öffnen des Zeltes zeigte klar – das Wetter hatte sich rein gar nicht verbessert. Nach einem kurzen Frühstück begannen wir dann gegen 8:15 den Abstieg, auch hier wurden wir nicht vom Regen verschont, die letzten 30 Minuten fing es nämlich wieder an richtig mit regnen. Nach knapp 2,5 Stunden waren wir dann um 10:40 wieder unten angekommen – und ja, Acatenango und ich, wir haben noch eine Rechnung offen stehen!

Den restlichen Tag haben wir dann gemütlich in Antigua verbracht, und Montag früh geht’s zurück nach Chuacorral, um Mittags wieder auf der Baustelle zu sein! Und damit beginnt dann auch bereits die letzte Woche in Chuacorral…

Gilles

Tri & Travel

Die Zeit vergeht

Die zweite Woche auf der Baustelle fing eigentlich so an, wie die vorige Woche aufgehört hat – nämlich mit putzen 😀 Ein Vorteil war aber, dass eine Veranstaltung unten in Sololá war, sodass die Kinder alle dort waren und somit etwas mehr Ruhe auf der Baustelle war. Ansonsten ist jetzt Montag und Dienstag arbeitstechnisch gesehen nicht so viel spannendes passiert (nur witzig, wegen den Festlichkeiten Montags in Sololá war Dienstag keine Schule – die Kinder müssten sich ja ausruhen), ausser dass die Spannung minimal anstieg, um bis Donnerstag die Schule sowie die neue Toiletten betriebsbereit zu haben sowie die ganze Bambuskonstruktion versiegelt zu haben.

Da wir Sonntags in Panajachel beim Heiße Schokolade und Kuchen eine Laufveranstaltung sahen welche gleich an der Terrasse vorbeiliefen, kam Martine auf die Idee dass den Berg von der Schule im Dorf hoch nach San Fransisco zur Tienda eine super Idee wäre! Zum Glück gab’s direkt neben dem Restaurant wo wir gefrühstückt haben ein Kleidershop mit Adidas (gefälscht oder nicht, keine Ahnung) Kleidung.. Auf jeden Fall wurde sich da dann eine Laufhose gekauft; also Martine hat sich eine gekauft, und am Montag ging’s dann nach der Baustelle noch zum Laufen, gleich kombiniert mit Einkäufe tätigen.

Dienstag war dann wieder unser Duschtag für unter der Woche! Ansonsten hieß es dann auch wieder gemütlich bisschen rumspazieren, Martine‘s Hose war auf der Arbeit ein wenig gerissen, zum Glück gab es dann im Nachbardorf San Fransisco eine Näherin, die die Hose innerhalb 30 Minuten nähen konnte. Da ich erst nach dem Einkaufen und Nähen duschen war, es hatte sich alles etwas länger gezogen dann als angedacht, war es bereits verdammt kalt – und wurde diesen Abend sowie Nacht auch nicht mehr wirklich warm 😉

Bambusmaterial

Mittwoch war dann richtig spannend und abwechslungsreich: Für uns stand nämlich kein putzen auf dem Plan! Morgens nach dem Frühstück liefen wir los Richtung Primera Entrada von San Fran, um von dort aus per Anhalter auf einem Pickup nach Los Encuentros zu fahren. Zwischen 10 und halb 11 sollte nämlich Estuardo dort sein, mit Franz und der ganzen Familie, die für 5 Tage zu uns stoßen wollten. Kurz nach halb 11 dann, in Guatemala geht’s nicht so genau mit der Zeit war dann Estuardo auch da, lud Franz, Anne, Fey und Elias ab und uns auf! Wir würden nämlich auf einer anderen Baustelle eine Hand mit abpacken, nämlich endlich mal aktiv mit Bambus arbeiten! 😀 Dieses Projekt ist eine bestehende Schule, auf welche auf nen Teil der Schule ein zweites Stockwerk gebaut wird aus Bambus, da dieses Material wesentlich leichter ist. Im Ganzen entstehen so 3 neue Klassenzimmer.

Dieses Arbeiten hat richtig Spaß gemacht 🙂 Neben dem Anschlagen von Bambusstreben haben wir auch eine Art Plastikgitter verbaut, die die Funktion von Stahlmatten übernimmt. Auf diese werden dann im Anschluss nämlich die Lehmmischung aufgebracht, die die Mauern darstellen werden. So ging der Tag auch richtig schnell um, vor allem da wir mit den beiden Brüder von Jimmy von der anderen Baustelle arbeiten und diese uns Löcher in den Bauch fragten 😀 Auch hier hörten wir dann gegen 16:30 mir der Arbeit auf, bevor einer der Arbeiter uns dann zu 7 in einem kleinen 5er Auto bis zur großen Straße brachte (circa 5km), wo Martine und ich dann mit einem Chickenbus wieder hoch nach Los Encuentros und von da per Anhalter zurück zu unserer Gastfamilie fuhren. Dort wurden wir dann auch bereits von den anderen erwartet, welche bereits am kochen waren.. Auch eine erfreuliche Gegebenheit, einmal Abends nur beim Gemüseschnippen zu helfen und das Kochen anderen zu überlassen 😀 Mit viel Gequatsche und Austausch der letzten Wochen verging der Abend dann auch im Fluge.

Einweihung der Schule des Vorjahres

Am Donnerstag war es dann endlich so weit, und die Schule wurde ganz offiziell mit großen Festlichkeiten eingeweiht. Das Ganze sollte gegen 10 Uhr morgens beginnen, wir waren dann alle so gegen 9:20 anwesend – aber offiziell beginnen die Festlichkeiten mit dem Eintreffen von Luis, dem Architekten! Dieser ließ sich aber mal bisschen mehr Zeit und traf dann irgendwann gegen 11 Uhr mit Estuardo ein 😀 Wie bereits gesagt – ist hier alles ganz normal und keiner hat sich daran gestört! Nur leider spielte das Wetter dann nicht mehr mit und es begann mit regnen! Also alle Stühle etc dann schnell bis unter die Überdachung vor den Klassenzimmern.. Alles etwas mehr gedrückt, aber schlussendlich konnte die Feier beginnen, mit Musik, der guatemaltekischen Nationalhymne, bestehend aus 3 Akten, wobei in dem ersten Akt die Fahne offiziell von 2 Kindern nach vorne getragen wurde, die Kinder selbst führten zwischen den Reden Tänze usw auf, Franz hielt auch eine Rede und dann wurden die neuen Klassenzimmer und die Küche offiziell aufgeschnitten!

Im Anschluss aß dann die gesamte Gemeinschaft zusammen, wobei die Personen die ein höheres Amt besaßen innen in einem der Klassenzimmer mit uns, also Oyak und Esperanza aßen!

Den ganzen Nachmittag über spielten die Kinder noch auf dem Schulgelände und es wurde gut und ausgiebig gefeiert – für Martine und mich stand aber, nachdem das Wetter sich gebessert hatte der zweite Lauf auf dem Programm!

An diesem Abend war es dann auch an uns beiden zu kochen, bevor wir auch hier wieder, mit einem gemütlichen Feierabendbierchen (hatten ja so viel gearbeitet 😛 ) den Abend ausklingen ließen.

Neue Baustelle – Neues Schulgebäude

Am Freitag war es dann soweit, mit der neuen Baustelle wurde endlich begonnen. Auch hier wieder witzig, wegen der Einweihung am Tag zuvor hatten die Kinder auch am Freitag wiederrum keine Schule; also waren die die ganze Woche über nur Mittwochs in der Schule. Aber so konnten wir dann mit weniger Ablenkung arbeiten. Es stand aber eigentlich auch vorwiegend Boden schaufeln und verteilen auf dem Plan. Das neue Gebäude kommt zwar gleich oben neben das bestehende Gebäude, unten soll aber in einem späteren Schritt ein Fußballplatz kommen mit noch paar Sitzplätzen etc. Dafür muss aber das gesamte Gelände mehr oder weniger eben sein, was wohl unsere Aufgabe für die nächsten Tagen sein wird. Da wir beide unsere Pullis die wir hier gekauft haben in einer Wäscherei waschen lassen wollten (da wir befürchteten die Pullis würden viel Farbe abgeben) sind wir in der Mittagspause bereits nach Los Encuentros los und dann runter nach Panajachel (mit einem kleinen Zwischenstopp in Sololá). Hier haben wir dann 4 dicke Pullis sowie 2 Arbeits-Esperanza-Tshirts für Q30 waschen lassen. Da wir jetzt bereits das dritte Mal in Panajachel waren, haben wir uns nicht gestresst und sind erstmal gemütlich zum Hostel, das gleiche wie letzte Woche! Ich Superheld hatte aber fürs nächste Wochenende gebucht 😀 kurzum, wir standen erst vor dem Hostel, keiner da und zugesperrt! Nach klopfen und etwas abwarten kam dann doch einer, der uns aber dann oben sehr verwirrt ankuckte. Zum Glück war aber nichts los, das Zimmer für nächste Woche konnte ich noch stornieren und wir bekamen das gleiche Zimmer wie letzte Woche.

An diesem Abend ging es dann zu einem kleinen Geheimtipp von Franz essen, Chero‘s Bar, eine Pupuseria, wo es nur Pupusas zu essen gibt! Super lecker, und mit 2 Pupuas nach Wahl, jede für Q10 (also 1€16) war man mehr als satt und zufrieden! Vor allem ein Geheimtipp, da es sehr verqualmt drinnen ist, sehr unauffällig, sodass man schnell dran vorbeigelaufen ist!

Samstag in Chichicastenango

Am Samstag morgen hieß es dann für uns mit 3 Chickenbussen von Panajachel über Sololá, Los Encuentros nach Chichicastenango zu fahren. Diese Stadt ist bekannt für den größten Markt in Guatemala, welcher 2 Mal die Woche stattfindet – nämlich Donnerstags und Sonntags! (Ja, findet den Fehler 😀 ). Das waren wir uns aber bereits bewusst, ein Vorteil war, dass so keine Touristen unterwegs waren und wir die Stadt bisschen mehr in Ruhe erkundschaften konnten. Problem war aber auch, dassen wir die einzigen Touristen gefühlt da waren und wir somit von allen Seiten bequatscht wurden.

Da der große Markt geschlossen hatte und auch in den Markthallen ein Großteil der Stände zu waren sind wir nicht viel über den Markt gelaufen (dh wurde billig) und wir haben deswegen 2 kleine Museum besucht, der zweite war ein Maskenmuseum, der mit Erklärungen ganz interessant war.

Mich persönlich hat Chichi jetzt nicht so vom Hocker gehauen, war aber okay für einen halben Tag.

Die Rückfahrt verlief reibungslos, sodass wir in Sololá noch einen kleinen Zwischenstopp einlegten, um an einem Stand (Geheimtipp auch von Franz) essen zu gehen – leider hatte dieser noch geschlossen, aber der links daneben lachte uns dann an und der Nachmittagssnack wurde dann dort gegessen.

Aber hatte Martine dann allen Grund mich auszulachen: Als ich mir nämlich ein Bierchen bestellen wollte, wurde mir nur gesagt, dass, da am Sonntag Wahlen wären, Samstag Abend sowie den ganzen Sonntag über kein Alkohol ausgeschenkt würde. Also kein Abendbierchen für mich an diesem Abend 😀

Sonntag in Sololá

Für Sonntag stand dann ein längerer Besuch in Sololá an. Seit über einer Woche wird nämlich nach und nach eine große Kirmes aufgebaut. Hier gibt es dann auch nicht nur ein Riesenrad, sondern gleich 3 😀 und die gehen dreifach so schnell wie die in Europa, sah von unten aber auf jeden Fall witzig aus. Ansonsten sind wir den ganzen Morgen über die Kirmes gelaufen, haben gut und preiswert da gegessen, bevor wir uns um 14:00 Uhr nochmals mit Franz und Co verabredet haben, zwar bei Luis und Estuardo zu Hause. Die beiden waren zwar nicht zu Hause, sodass uns Franz kurz die Bambuszubereitungsanlage gezeigt und erklärt hat – wir werden aber eh nochmals zurückkommen und uns alles von Luis erklären lassen.

Nach einem kleinen Rundgang nochmals über die Kirmes haben wir uns dann gegen halb 4 verabschiedet und wir haben uns wieder zurück nach Chuacorral aufgemacht. In San Fransisco gings dann nochmal kurz einkaufen, da ließ ich es mir nicht nehmen und testete ob ich in der Tienda mir aber ein Bier kaufen könnte – entweder ist der Verkauf erlaubt, oder die Frau hinter der Theke wusste es nicht/war ihr egal, auf jeden Fall durfte ich mir ein Bierchen kaufen 🙂

Bis zum nächsten Eintrag dann!

Gilles

Tri & Travel